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SPS Grundausstattung
Hallo Leute,
ich möchte mich gerne in das Thema SPS einarbeiten. Damit es nicht zu theoretisch bleibt soll dabei auch echte Hardware zum Einsatz kommen. Als Grundausstattung habe ich mit folgendes gedacht:
- CPU mit etwas I/O (Digital und Analog)
- Kleines HMI/Touchpanel (damit das Auge auch was davon hat)
- Programmierumgebung inkl. Simulation und Download auf Zielsystem
- Designsoftware für die HMI-Screens
Was wäre denn da zu empfehlen? Es soll natürlich möglichst kostengünstig sein, d.h. es wird wahrscheinlich auf was Gebrauchtes aus der Bucht hinaus laufen.
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Administrator
hm, willst du eher auf den Einsatz im beruflichen Bereich hinarbeiten oder solls fürs Basteln sein?
Würde dir eine S5 Ausstattung (z.B. S5 100U mit paar E/A Modulen usw., als HMI taugt jeder PC mit serieller Schnittstelle bzw. evtl. Touchscreen) empfehlen wenn es eher zum basteln sein soll. Vorallem die SPS Komponenten sind eben sehr kostengünstig aber dennoch Leistungsfähig.
Wenn du aber deine Kenntnisse auch im beruflichen Bereich anwenden willst, bringen dir S5 Erfahrungen imho nicht mehr so besonders viel, natürlich ist das ein Grundstein, aber troztdem würde ich dann gleich mit S7 anfangen, ist im großen und ganzen auch bezahlbar. S7 300 CPU evtl. gleich mit EA Modulen, evtl. gleich Profibus, einfaches Operator Panel (die sind aber teuer
), geht aber auch die PC- Variante wenn man die Schnittstellen nachrüstet. Lässt sich dann auf Analogwertverarbeitung erweitern, programmieren könntest mit CoDeSys, die Software ist glab ich günstiger als eine Step7 Lizenz.
Weil von S5 zu S7 ist doch einiges anders, einfacher geworden. Du könntest natürlich auch auf einen anderen Hersteller gehen, gibt da unzählige, Phoenix, Beckhoff, KEBA usw.
Eine Kleinsteuerung ala Logo, Easy oder Pharao wär auch ne Möglichkeit, bist aber schon relativ eingeschränkt.
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Eher privat. Ich habe allerdings mom. keine konkrete Anwendung (das kann sich schnell ändern
), sondern möchte mich in die aktuelle Technik einarbeiten. Es sollte deshalb schon was halbwegs modernes und auch gängiges sein. Die S7 Hardware ist ja nicht mehr soo teuer. Da würde ich schon was passendes in meiner Preisklasse finden.
Sorgen macht mir bei dem ganzen eher sie Software. Davon mache ich z.Zt die Entscheidung abhängig. Eine Step7 Volllizenz passt ebensowenig in's Budget wie irgendwelche vergoldeten Downloadkabel. Was ist eigentlich mit diesen diversen Step7 Demo, Lite und Studentenversionen? Kennt sich da jemand aus?
Kleinsteuerungen sind sicherlich gut für die Lösung bestimmter Aufgaben, aber ich denke für eine Einarbeitung in das Thema zu speziell.
Du sagst als HMI eignet sich jeder PC mit serieller Schnittstelle. Womit programmiert man denn da die Oberfläche und wie kriegt man die Daten von/zur SPS? Gibt es da entsprechende Treiber?
Geändert von Kältebastler (14.05.2010 um 16:42 Uhr)
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Administrator
Also um ein Schnittstellenkabel (MPI bei S7) kommst du eigentlich nicht drum rum, das sind leider 50-100€. Es sei denn du verwendest eine CPU mit Ethernet Schnittstelle, aber das kostet eben auch wieder Geld. Bei der Software ist das schon so ne Sache. Die Studentenversion sollte aber fürs erste genügen denke ich, so ganz kenn ich mich da aber nicht aus (hab auch ne S7 300 im Keller liegen, SW und Kabel fehlen aber
). Damit gearbeitet hab ich bisher nur in Ausbildung und Beruf.
Man kann mit Protool oder WinCC (Siemens- Software) Runtimes (einfach eine Datei im Endeffekt) erstellen, die dann auf dem Rechner laufen (via Siemens- Runtime Umgebung). Und dann eben die Schnittstellen- Treiber drauf, jup. Bei S7 hab ich das bisher noch nicht gemacht, sollte aber auch funktionieren. Bei richtigen OPs erstellt man auch in Protool/ WinCC die Oberfläche und lädt es dann via MPI oder Profibus aufs Panel.
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Die S7 1200 wäre eine möglichkeit da bekommste das Starterkit CPU sowie 4" Schwarzweiss Touchedisplay zusammen für ca 550€ Verbindungskabel zum PC ist ein stinknormales Netzwerkkabel. Software Step7 compact und WinCC Flexibel Compakt ist dabei
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Administrator
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ECrew Artikel
Step 7 Compact sollte reichen, WinCC flexible auch für solche kleinen Vorhaben. Das normale WinCC nimmt man meist bei PCS7 bzw allgemein größeren Projekten
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Erstmal vielen Dank für die Tips. Anscheinend gehen die Empfehlungen ziemlich einhellig in Richtung Siemens und Step 7. Ich habe inzwischen auch mal etwas sondiert. Dabei habe ich ein Starterpaket mit 4,3" Farb-HMI für 250 Eur gefunden. Die Software für die SPS Programmierung und das HMI-Design ist kostenlos. Programmieren kann man in Ladder, AWL und C-Blöcken. Ob das IEC61131 konform ist kann ich leider nicht beurteilen. Von dem Hersteller Thinget hab ich auch noch nie was gehört. Vieleicht können die SPS-Gurus hier im Forum mal einen Blick darauf werfen: http://www.spstiger.de/epages/624667...t_Starterpaket
MfG. Andreas
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Hallo,
von der Firma habe ich bisher noch nicht gehört was aber nichts zu heissen hat. Step 7 in KOP,FUP oder AWL ist im übrigen nicht IEC Konform.
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Administrator
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Info zu Thinget
Hallo august,
die SPS ist eine vollwertige SPS, eher vergleichbar mit Mitsubishi FX oder kleinen S7-Steuerungen. Orientiert sich in der Programmierung an der IEC und ist CE-konform. Der Hersteller ist ein kleiner dynamischer Technologiekonzern, der moderne Fertigungstechnik aus Japan und Deutschland einsetzt und sogar ISO9001 zertifiziert ist.
Wird in China unter anderem für die Bewegungssteuerung von Textilmaschinen aber auch Reinraumsteuerungen eingesetzt.
Ich glaube im unteren Anwendungs- und Preissegment führt auch zukünftig kein Weg an Herstellern aus China vorbei ;-)
Also wirklich kein Zeitrelais mit vielen Klemmen ... ;-) ... gibt übrigens auch erweiterbare Varianten der CPU ...
Bekommst du von Siemens Provision? Schreib mir mal, biete dir gern Prozente an 
Steffen
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Administrator
Hi,
schön, mit dem Vertriebspartner persönlich zu schreiben
Wie bist du so schnell auf unser kleines Forum gestoßen?
Natürlich gibt es viele Anwendungen für so eine kleine Steuerung, ich würde diese auf dem Level zwischen S7 200 und einer Logo/ Easy/ Pharao sehen, für ihren Preis ist sie natürlich nicht zu schlagen, da eine Logo in der Grundausstattung ohne HMI schon mehr kostet! Ich kann mir auch einige Anwendungen vorstellen wo so eine Steuerung sinnvoll eingesetzt werden kann.
Ich hab nix mit Siemens am Hut und bin auch grundsätzlich ein Fan von kleineren innovativen Projekten.
Dennoch glaube ich dass ein SPS Einsteiger mit einem erweiterbaren System von Wago, IFM, Phoenix, Siemens, Thinget, Moeller, Mitsubishi, Vipa wie sie alle heissen mehr anfangen kann und wer das programmieren nach IEC Norm lernt hat es später leichter, das Wissen auch breiter anzuwenden. FUP nach IEC (oder Step7) wird in der Praxis wohl häufiger anzutreffen sein als KOP, AWL eher bei komplizierten Anwendungen.
Also ein System das für Digital/ Analogwertverarbeitung, Feldbusse usw. taugt, damit kann ein Anfänger imho sich besser in die Thematik einarbeiten wenn es ernsthaft sein soll.
Für konkrete Projekte lässt sich dann eine solche Kleinsteuerung einsetzen, warum nicht. Würde mir selber auch für einige Anlagen gefallen...
Und, pardon, aber ich finde dieses Klemmendesign wirklich "nicht der Hit", aber das ist meine persönliche Meinung und soll nichts grundsätzlich negatives heissen.
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Ja freut mich auch ... ich werte auf meiner Seite statistisch die Referrer aus, über die Besucher kommen, da sieht man sofort wenn es irgendwo einen Link gibt ;-) ... kenn mich mit Übertaktung auch überhaupt nicht aus, werde mir die Seite aber mal genau ansehen, sieht interessant aus ... übersichtliches Design ... wie kommt es denn, dass es hier auch viel SPS Know-how gibt?
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Danke für das Feedback, so etwas motiviert. Ist mir auch sehr wichtig, wenn ich Technik neuer Hersteller anbiete auch jederzeit mit schnellem deutschsprachigem Support dafür gerade zu stehn.
Was das individuelle Starterpaket angeht, schicke ich dir einen Gutscheincode als private Nachricht, dann kannst du dir dein eigenes Starterpaket zusammenstellen. Wir sind ja flexibel ;-). Wenn du Temperaturfühler anbinden willst, vereinfachen die PT100-Module vielleicht deine Arbeit, die haben ja integrierte Analog-Digitalwandler und du kannst die Temperaturwerte im Programm einfach über die Adresse IDxxx als Digitalwert auslesen. Habe auch den Temperaturmessbereich der Module in der Beschreibung korrigiert, der liegt nämlich zwischen -100°C und +350°C und kann als Digitalwert zwischen -1000 bis +3500 im Programm ausgelesen werden. Ist das eigentlich niedrig genug? Um die Erweiterungsmodule zu nutzen, brauchst du wirklich die erweiterbaren Basisgeräte, die haben auch zwei serielle Schnittstellen, davon kann man z.B. eine für Datenanbindung und eine zur Programmierung und zum Debuggen/Monitoring nutzen.
Würd mich freuen ...
Steffen
Berechtigungen
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