hoffe du bekommst den wieder hin
Fürs nächste mal, Vorschlag für ne einfache PWT Halterung:
Vergiss das wiggerät dafür, in dem silberlot ist auch zinn drinn und das kocht weg und stört gewaltig.
Auch um kupferrohre zu löten ist wig so ne sache, hatte damit eher schlechte erfahrung.
Flüssigvakuum in Einwegdosen (R700yf1) hier!
Horror vacui - Die Angst eines Raumes leer zu sein.
Das erklärt so Einigesin dem silberlot ist auch zinn drinn und das kocht weg und stört gewaltig
Tja dumm gelaufen. Der PWT hat sich mir erfolgreich widersetzt. Beim Versuch das Loch dichtzulöten ist beim Abkühlen immer wieder die Naht aufgerissen. Typischer Fall für die Tonne also...
Cheers
Mit silberlot und nem 1ct stück sollte das doch dicht zu bekommen sein...
Flüssigvakuum in Einwegdosen (R700yf1) hier!
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An PWTs sollte man nur an den Anschlüssen rumlöten nicht am PWT selber. Und auch wenn man die Anschlüsse lötet sollte man den Rest Kühlen. Dies steht im übrigen auch in den Anleitungen. Da PWTs selber zusammengelötet sind kann sich jeder vorstellen was passiert wenn man auf die direkt die Flamme hält. Bolzen kann man Problemlos auf PWTs festschiessen mit einem Bolzenschweissgerät
wie kühlt ihr die pwts beim löten? feuchtes tuch drum wickeln?
finde die kleinen china dinger kann man so eigentlich ganz gut löten. nur auf die anschlüsse den brenner richten, bisher ist da noch nichts kaputt gegangen.
So, ich hab' mal gründlich über mein ganzes Unternehmen nachgedacht und habe gewaltige Bedenken bekommen (mal was ganz seltenes), dass Umfang und Größe meiner Anlage für den Einstieg irgendwie maßlos übertrieben sind. Ich bekomme ernsthafte Platz- und Geldprobleme wenn ich hier alles so aufbaue wie ich mir das gedacht habe.
Von daher werde ich den dicken Verdichter und Verflüssiger wohl an einen anderen geneigten Bastler (hat schon Interesse angemeldet) im Tausch gegen kleinere Modelle (so 150-200W elektr.) weiterreichen und erstmal kleine Brötchen backen bis ich den Bogen raus habe - wird wohl ein kleiner Getränkechiller mit Eisspeichersmilie_bier.jpeg.
Eine vollwertige Klimaanlage kann ich immer noch bauen, sollten wir später dann mal die Nachbarswohnung zukaufen
Cheers
aber für dein Ziel einen Chiller mit mehr als 150W bei -35°C wirst du mit einem viel kleineren Verdichter nicht weit kommen! Ich verstehe nicht so ganz, was an einer Anlage mit großem Verdichter und Verflüssiger teuerer ist, wenn die beiden Hauptkomponenten fast geschenkt waren?
An wen willst denn die Teile weitergeben? War aufjedenfall so gedacht, dass das Zeug bei uns im Forum bleibt für Anfänger, wenns so ist, prima![]()
Moin.
Die Minusgrade waren eben gerade mein Problem, da brauche ich Frostschutz, ne Pumpe, einen guten Tauscher (mein PWT habe ich ja geschrottet - scheisse), gute Isolation und und und, das müsste ich alles noch besorgen und da kommt halt schon was zusammen. Darum wollte ich eben erstmal mit der Temperatur knapp an den Gefrierpunkt von Wasser heran (darum R600 oder R600a) und das auch gleich praktisch nutzen - als Eisspeicher. Quasi einfach eine Wassergefüllte Wanne, in die man die Getränke etc. tauchen und somit flott kühlen kann, ohne erst Schläuche zu suchen/isolieren, Kühlmittel anzumischen und einzufüllen, für alles einen Platz zu finden etc. Wiegt außerdem mit über 30kg schon etwas sehr viel um das mal eben herumzuwuchten. Wie gesagt, es ist für mich im Moment einfach ZU groß
Die Teile würde ich an einen befreundeten Bastler weitergeben (Echo kennt den auch), der auch seinen Einstieg in die KT machen will. Ich denke der wird sich hier sicher mal vorstellen wenn ich ihn frage.
Cheers
wieso soll ein chiller mit kleinerem verdichter und verflüssiger billiger werden?
das sind doch gerade die komponenten die geld kosten wenn man leistung braucht.
Moin.
Hab ich doch ein Stück weiter oben erklärt: Ich brauche keinen Frostschutz, Vereisung ist erwünscht, ich brauche kein PWT, ich brauche kein Frostschutz im Kühlmittel und keine Pumpe für das Kühlmittel, kein TEV, keine Düsen, kein Bördelgerät, eben viel weniger Zubehör, das ich fast alles noch kaufen müsste. Außerdem wird die Angelegenheit dann kompakter und der Aufwand des Auf-/Abbauens wird kleiner.wieso soll ein chiller mit kleinerem verdichter und verflüssiger billiger werden?
Und @ august: Solltest du irgendwelche Einwände haben, dass ich den Krempel weiterreiche melde dich einfach bei mir, kann ich total verstehen. Dann behalte ich das Zeug eben für später oder schick' es zurück. Ich bin froh die Sachen so günstig von dir bekommen zu haben, da möchte ich jetzt nicht einfach über deinen Kopf hinweg entscheiden, aber mir ist es einfach zu groß und Leistungsstark, mir reicht für den Moment Kaliber Kühlschrank. Ich denke wir werden schon einen guten Kompromiss aushandeln können.
Cheers
du kannst auch bei einem so starken verdichter auf ein pwt und tev verzichten
vor allem kannst du bei dem rotary schön hohe saugdrücke fahren und die temperatur dadurch "wärmer" halten. seh da absolut keine probleme. vor allem würd ich nen getränkechiller sowieso per thermostat abschalten lassen sobald sich eis bildet. weil beim durchlaufen lassen brauchst du auch beim kleinsten kühlschrankverdichter schon frostschutz![]()
Ich glaube du verwechselst mich mit Echo. Ich habe den dicken SC15 und den 2.5kW Verflüssiger, nicht den Rotary.
Den Chiller wollte ich mit R600 oder R600a befeuern und abschalten, sobald und solange ich eine gewisse Eisschicht habe.
Beim SC15 hatte ich außerdem immer Probleme mit der Wärmeabfuhr. Das Ding hat knapp 1.2kW, wurde locker 70°C warmIch finde das alles halt leicht overkill für etwas, das erstmal nur eine Art Kühlschrank darstellen soll
![]()
wenn du abschaltest is der verdichter doch egal, so läuft der dann wenigstens nicht so lange weil er mehr kühlleistung hat
Ich muss mir die Sache nochmal gut durch den Kopf gehen lassen, wenn ich die Sachen behalte muss ich zuerst einen Weg finden alles viel kompakter zu bauen, nur das hohe Gewicht bleibt eben. Ich wollte halt an sich was Kompakteres haben :/
viel leichter wirds dadurch auch nicht
kompressoren sind nunmal aus stahl und mit ner kupferwicklung
Nun gut, dann werde ich wohl mal beim jetzigen Setup bleiben.viel leichter wirds dadurch auch nicht
Ich bin gerade nochmal flott mit dem Metermaß Amok gelaufen und habe quetschenderweise ein Plätzchen mit den Maßen 50x70x50cm (l*b*h) freiräumen können - ganz oben auf einem Schrank (darum sollte das leicht werden). Da kann ich den Kram dann sogar der Länge nach unterbringen. So bekomm' ich den Kompressor dann auch gekühlt und ich habe immer noch Platz für einen großen AGB.
Zurück an die Arbeit...
So, nach ein paar Stunden Arbeit habe ich den Aufbau komplett.
Ich bin mit der Platzierung der Komponenten so viel zufriedener, der Kompressor wird jetzt direkt vom Luftstrom des Verflüssigers gekühlt, dem vorhergehenden Aufbau wollte ich dazu noch einen Deckel aufsetzen aber so ist das einfach viel besser. Auch ein großer AGB hat noch Platz auf dem Brett gefunden. Ich bin echt froh auf Patrickclouds gehört und den dicken Kompressor behalten zu haben, so und dank des 15L Ausgleichsbehälters hab' ich dann viel mehr Reserven falls ich doch mal mehr Leistung brauche.
Momentan wird gerade alles mit Argon abgedrückt (war halt da) und der Ausgleichsbehälter an seine Isolation geklebt, das Isoband hält bis es soweit ist alles zusammen, kommt später aber weg.
Morgen wird die Anlage dann evakuiert, befüllt und erstmals angeworfen. Theoretisch würde sich R600a für eine Anlage mit Eisspeicher wohl besser eignen als R270, außer natürlich ich verdampfe bei knapp 3 Bar (autsch) um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Da kommen wir dann direkt zu meinen Fragen:
Wie hoch darf beim SC15 eigentlich der Saugdruck werden und wie hoch der Druck auf der HD-Seite? Im doch sehr kargen Datenblatt geht die Tabelle bis -5°C. Ich kann jetzt nur mußmaßen dass bedeutet, dass 3 Bar ND wohl doch noch im Rahmen des Erträglichen liegen. Außerdem ist der SC15 ja ein LBP/MBP-Typ, ich denke das heißt dann "Low/Medium back pressure". Oder liege ich mit meinen Annahmen komplett daneben? Google und Co. wussten leider auch nicht weiter. Ich hoffe ihr könnt mich aufklären
Nacht.
ja heisst low/ medium Back Pressure, also kannst du einfach schauen was der Druck beim höchsten Datenblattwert (-5°C) in der Dampfdruckkurve ist. Viel höher zu gehen liegt dann außerhalb der Spezifikationen, da der Verdichter dafür nicht genügend Motorleistung hat. Allerdings darf man das auch nicht ganz so eng sehen, wenn die Anlage bei dir keinen Dauerbetrieb läuft wird er auch leicht über den Spezifikationen gut laufen. Immer die Leistungsaufnahme im Blick haben...
Bei einer richtigen Abstimmung, vorallem mit TEV wird der Verdichter normalerweise nicht so heiss, da er kühles Sauggas abbekommt das den Motor kühlt. Ansonsten sind 70°C auch noch im Rahmen, aber schon eher "heiss".
Moin.
Die Anlage ist dicht und wurde vorhin fertig evakuiert und anschließend mit 4 Bar statisch befüllt und angeworfen, dann die KM-Menge abgestimmt (Mann war die durstig). Als Testlast habe ich einfach 10L Wasser in den AGB gefüllt, eine kleine Umwälzpumpe dazu und delta T in 5 Minuten bestimmt.
Hier die Resultate:
ND: 1.6 Bar (abs) -> Verdampfungstemperatur = ~-30°C
HD: 12 Bar (abs)
Überhitzung: ~40K -> viel viel mehr als nötig
Unterkühlung: Nicht gemessen, aber mehr als genug
delta T in 5 Minuten: 17.7-15.2°C = 2.5K
das bedeutet laut der Formel E = 4187*m*dT = 10kg * 2.5K eine Energiedifferenz von ~104675Ws
und damit eine Leistung P = E / zeit = 104675Ws / 300s = ~349W
Bei der Verdampfungstemperatur von momentan -30°C bringt der SC15 laut Datenblatt maximal 450W, kommt also inklusive aller Verluste und Messtoleranzen wohl ganz gut hin.
Jetzt möchte ich aber die Verdampfungstemperatur steigern um mehr Leistung zu erhalten. Dazu muss ich ja den Saugdruck, also im Endeffekt auch den Massestrom erhöhen. Wenn ich nicht ganz schief gewickelt bin muss ich dazu jetzt nur das Kap. Rohr kürzen, was dadurch eben nicht mehr so stark begrenzend wirkt.
Also hab ich richtig geraten. Damit kann ich - als absolute Schmerzgrenze - bis etwa 3 Bar gehen. Perfektalso kannst du einfach schauen was der Druck beim höchsten Datenblattwert (-5°C) in der Dampfdruckkurve ist:
Cheers
kürzeres/ dickeres Kap oder mehr Kältemittel. Kennst du diese Anleitung? http://www.extremecooling.de/forum/c...eitung-von-moc
Ansonsten hören sich 350W ziemlich gut an, aber ob er diese Last auch wirklich hält kannst du dann am besten mit einem Tauchsieder oder Lasttestwiderständen feststellen. 40K sind zu viel für einen Chiller, deswegen wird dein Verdichter auch so heiss (hohe Verdichtungsendtemperaturen)
ja kaprohr kürzen. dann wird auch die überhitzung kleiner und der verdichter wird durch den höheren massestrom und das kalte sauggas besser gekühlt.
mit nem tev kann man sowas noch viel einfacher einstellen und spart sich das kürzen des kaprohrs![]()
Tach.
Ja, die Anleitung hab' ich gelesen. Der Verdichter bleibt mit unter 60°C noch relativ kühl, der Verflüssigerlüfter macht ganze Arbeit. Mit dem vorhergehenden Aufbau waren 70°C keine Seltenheit - trotz kaltem Sauggas.
Was muss ich bei einem TEV so alles beachten? Ich würde ein TX2 mit 00er Düse verbauen (liegt grad' rum), das wären bei -10°C um die 1.2kW Durchsatz, also gerade passend.
Zum Lasttester: Ja, einen Tauchsieder werde ich beim lokalen Restpostenhöker demnächst organisieren.
Geändert von Mr_T (07.07.2010 um 14:53 Uhr) Grund: TX nich TEX