Abend =)
Da hier doch noch ein paar unterwegs sind mit 230V Lasttestern Wollte ich mal meine kleine Alternative Vorstellen die sich grade im Aufbau befindet :
230V Lasttester taugen zwar auch aber ich find vorallem die Leistungsregelung mit Dimmern per Phasenanschnitt und diese billig Energy check eigentlich nicht wirklich aussagekräftig.
Wir sind vor knapp 2 Jahren schon umgestiegen auf Kleinspannung DC Lasttestern die mit max 20V bei 400W auskommen.
gut die Kabelquerschnitte müssen aufgrund des Stromes Ein wenig größer sein, aber dafür kann man mal an die Kontakte greifen ohne das es in den Fingern kribbelt.
ok die Zunge würd ich evt Trotzdem nicht drannhalten
Irgendwann kam mir mal die Idee den Lasttester per µC zu Steuern.
also grob eine Mindmap erstellt in die Werkstatt gerannt und nach ein paar tagen stand V1.0.
diese kann man in dem Elektronikthreat von mir begutachten.
beim ausbau von diesem ersten lasttester der mehr Schlecht als Recht funktionierte sind mehrere Mosfets und 2 Displays Drauf gegangen durch sachen die ich mir bis heute nicht wirklich gut erklären kann ..
das Projekt hatte dann bis ca Dezember geruht bis mir auf dem schrottplatz ein paar VFD Displays mit 4x20 Zeichen in die Hände gefallen sind.
Diese kamen mir natürlich genau richtig, und bieten nebst einer Besseren Optik und bessere ablesbarkeit auch eine einfachere Ansteuerung.
Die Displays werden mit RS232 angesprochen. das heißt es wird nebst Masse nur legendlich 1 Port am Mega32 benötigt.
der Aufbau eines eigenen Boards war mir zu nervenaufreibend, daher habe ich mir das NetIO von Pollin besorgt was mir hier als Basis dient.
NetIO deshalb da ich mir dachte wäre doch in zukunft ein nettes Feature wenn ich ausm PC nachschaun kann was die Anlage in der Werkstatt macht.
meine Aktuellen Planungen sehen folgend aus :
4x PT100 Temperaturfühler für
1:Lasttester Block zweck Übertemperaturabschaltung per Soft und hardware mit ca 10K unterschied.
Falls die Software versagt kann die HW noch abschalten.
2: Evap
3:Frei verfügbar
4:Frei Verfügbar
es wurde sogar schon darüber nachgedacht noch 1x HD und 1x ND Drucktransmitter anzuschließen.
bw vorbereitet wird die hardware dafür nur wann ich die Software schreibe steht erstmal in den Sternen..
dann Abfrage per Display
und noch per Weboberfläche
Hardware konzept sieht im moment so aus :
Netzspannung kommt an geht über 2 Relais auf einen großen Ringkerntrafo zusammen mit Brückengleichrichter und 2x 47000µF Kondensatoren mir eine Spannung von 28V bei 30A belastbarkeit liefert.
diese spannung geht nochmal über eine Diode auf einen 4700µF Kondensatorblock der via Spannungsteiler ein 0-5V Analogsignal auf einen ADC Port des Mega32 gibt.
von den Großen Kondensatoren gehts dann über eine Zerhacker schaltung auf die Drahtwiderstände.
mit zerhacker wird nur gemeint das der Drahtwiderstand per PWM ein und ausgeschaltet wird.
kurz zur Theorie
bei 0% einschaltdauer hab ich 0W
die Widerstände haben fast genau 1 ohm
dh bei 20V an den Kondensatoren würden wenn der lastwiderstand direkt angeschlossen ist = I=U/R = 20V/1Ohm = 20A fließen.
daraus ergibt sich die Leistung= 20V*20A = 400VA bei Cosphi 1 da widerstände = 400W
diese 400W gelten bei einer einschaltdauer von 100%
da es bei PWM nur 2 zustände gibt also Aus = 0W oder An = 400W gibt
kann man nur noch über das sogenannte Tastverhältnis/Tastgrad die Leistung regeln.
wenn ich jetzt mal annehme ich schalte den Widerstand für 1 sek an und für eine sek aus dann ergibt sich für den Lasttester eine Wärmeleistung von 200W
Schalte ich 3 sek an und 1 sek aus wäre ich bei ca 300W leistung
im gegenzug : 3 sek aus und 1 sek an wären ca 100W
noch eins : 1 sek aus 9 sek an --> 360W
bei meiner pwm schaltung findet dieses an aus ca 8000 mal pro sekunde statt
also mit 8kHz Schaltfrequenz
da ich den Tastgrad mit dem Mega32 vorgebe kann ich dank dem Messwert der Spannung am ADC sagen welchen wert die Versorgungsspannung im mittel ca hat und daraus kann ich mir letztendlich meine Leistung errechnen.
Mittelwert aus dem grund : da der Trafo leider keine Ideale Spannungsquelle dastellt kann ich leider nicht immer davon ausgehen das der grade gemessene wert wirklich an liegt.
wenn die Last abgeschaltet ist befindet sich der trafo im Leerlauf und die Leerlaufspannung liegt ca 5V über der Spannung wenn er belastet wird.
mit einem Mulitmeter kann man es nicht nachmessen, hängt man aber ein Oszilloskop an die Spannung sieht man deutlich wie die Spannung sich mehrere Male pro Sekunde ändert.
Jetzt mal ein paar fotos für zwischendurch:
"Entwicklungsumgebung daheim neben dem ARbeitsplatz auf den Servern die Aufm Fußboden stehen
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Ja eine Ethernet Schnittstelle ist praktisch, da muss man nicht immer in der Werkstatt stehen zum überwachen, ginge dann sogar per Handy... Das wär doch was
