wow, -150°C ist ja schonmal ne Hausnummer, ich habe fast ein Jahr für meine -161,4°C gebraucht![]()
und ich 2 tage für 65K![]()
Geändert von UnRockStar (23.02.2011 um 18:47 Uhr)
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wer sagt das![]()
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No risk. No fun
Willst du als naechstes Helium versuchen. Ansonsten koenntest auch mal stickstoff Versuchen falls du das da hast.
was meinste aus was luft hauptsächlich besteht?![]()
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Na, die wirkliche Gefahr mit O2 ist wohl nicht so groß da das Pulsröhrenprinzip sicher nicht mehr funktioniert wenn Flüssigkeit im Rohr ist.
Trotz der Freude über die tiefe Temperatur darf aber nicht vergessen werden dass die Kälteleistung minimal ist, nicht zu vergleichen mit einer Kaskade.
Aber wie gesagt ich will nur eine möglichst tiefe Temperatur erreichen und keine CPU's kühlen
Leider werde ich erst am Wochenende Zeit haben Helium zu besorgen(ist übrigens leichter zu bekommen als Stickstoff, weiß ich noch von meinen N2-Laser Experimenten).
Das nächste wäre dann konsequenterweise ein zweistufiger Pulsröhrenkühler, die erreichen Temperaturen unter 10°K und sind auch nicht viel komplizierter als einstufige.
A two-stage pulse tube cooler operating below 4K.pdf
zu den mehrstufigen pulestube kühlern hab ich auch shcon nen haufen pdfs gefunden.
würd allerdings erstmal schauen wie weit du beim einstufigen mit helium kommst und ob man da druch einen besseren regnerator evtl noch die leistung steigern kann.
also erstmal den jetzigen aufbau zum experimentieren und lernen benutzen
Ich will damit keine CPU kühlen aber wissen wie viel Leistung es bringt wäre schon cool.
Nur das ich Was greifbares habe
Geändert von teurorist (23.02.2011 um 23:11 Uhr)
Hi,
nun konnt ich doch nicht warten und bin früher von der Arbeit gegangen und habe Helium gekauft. Leider hab ich immer noch ein kleines Leck sodass ich immer wieder Helium nachfüllen muß um den Druck zu halten. nach einer Stunde war dann die Flasche dann leer.
Aber immerhin hab ich die 100°K zwar nicht ganz erreicht aber angekratzt -> 100,4°K.
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mit N2 abdrücken ?
wobei das Leck ja nicht gerade klein sein kann sollte mit Seifenwasser schnell gefunden sein
Gratuliere zu den noch tieferen Temperaturen
Hallo Teurorist,
nun hab ich mal Leistungsmessungen gemacht, allerdings mit Luft und nicht mit Helium (Ich habe das Leck noch nicht gefunden). Als Heizer diente ein 10 Ohm Widerstand. Die Kälteleistung ist klein aber immerhin größer als ich erwartet habe.
Wahrscheinlich müßte die Kurve eine Gerade ergeben, woher der eine Ausreißer kommt weiß ich nicht.
jedenfalls sehr interessant sieht man schon das das ganze "sehr Begrenzt" ist was Leistung angeht wobeiwen juckt das Hauptsache sehr sehr Kalt
und jetzt Spüli anrühren und Leck suchen
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Noch ne Heliummessung,
nun mit 92,6 °K deutlich unter 100°K. Interessanterweise wird die Kühlleistung zumindest bei tiefen Temperaturen bei etwas kleinerem Druck wieder größer( Statt 20/10bar nun 16/7,5bar).
Wird wohl ne ganze Weile dauern das Parameterfeld auszuloten
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Nun hab ich das ganze Gerät mit in die Arbeit genommen und mal mit dem Heliumlecksucher untersucht. Leider hab ich kein einzelnes großes Leck sondern viele kleine, wie Schweizer Käse.
Mit anderen Worten , die Verrohrung ist Murks. Ich werde wohl alles rausreissen müßen und neu machen. Dann werde ich auf alle Swaglock-Teile verzichten und alles löten.
Einstweilen muß ich halt mit dem Heliumverlust leben
ja löten ist am besten
dieses mal aber hartlöten?
Hm, mit den Messing Swagelok Teilen habe ich keine Erfahrung, aber die aus VA muss man schon gut anknallen damit die nach mehrmaligem Verwenden auch wieder ordentlich Dicht werden... Hartlöten wäre aber vermutlich die bessere Option!![]()
kurz zweimal OFF Topic: 1. Wenn ihr nach immer tieferen Temps grabt, wäre dann nciht der nächste logische Schritt(für die die Ahnung haben) eine Laserkühlung zu bauen, mit euren Kompressoren und was weis ich als Vorstufen? ADmt könnte mann dann zHause sein eigenes Bose-Einstein-Kondensat herstellen^^ 2. Sync bist du der sync aus dem ctc Forum?
die meisten sind wohl über die CPU- Kühlung zu mehrstufigen Kaskaden gekommen, da gehts eben um Kälteleistungen von 2, 300W das lässt sich eigentlich nur via herkömmlicher Kaskade oder evtl. Gemischkaskade/ Mixed Gas Joule Thomson umsetzen. Die Grenze des machbaren liegt da im Moment zwischen 4 und 5 Stufen, Methan oder Stickstoff/ Argon. Eine zu 100% lauffähige 4+ stufige hat hier noch keiner gebaut, 3 stufen hat bei uns keiner versucht (es laufen paar im Ausland) und 2 Stufen sind eigentlich "Standard".
Mit Pulskühlung, Laserkühlung erreicht man zwar richtig tiefe Temperaturen, kann aber keine wirkliche "Last" in unserem Sinne mehr abführen. Wobei sich die CPU- Geschichte sowieso langsam abschwächt, die neuste Intel Generation provitiert kaum noch von Kälte (während bis dahin eigentlich alle Weltrekorde bei -200°C LN2 geholt wurden).
Kann gut sein, dass sich das in Zukunft ändert und wir bald mehr Anlagen dieser Art hier sehen. Wobei vielleicht noch ein zweiter Punkt ist, dass die Komponenten für "normale" Kaskaden ziemlich einfach zu bekommen sind, bei Laserkühlung wüsste ich nicht wo anfangen (von den theoretischen Grundlagen einmal abgesehen^^)
Stirling Kühlung wäre auch interessant und bringt die Möglichkeit mit Leistung zu arbeiten, aber der Selbstbau bricht einem da eigentlich das Genick...
Ich persönlich baue die Anlagen hauptsächlich aus Interesse am Thema, finde aber man arbeitet durchdachter wenn es ein klares Ziel gibt (eben die Leistung, Anwendbarkeit als Kühlung für Elektronik), es gibt natürlich auch noch unzählige andere Anwendungen für solche Temperaturen, Supraleitung usw.
Eine Kälteanlage bleibt letzten Endes immer irgentwie Mittel zum Zweck, da sie eben "nur" kalt macht![]()
Hallo,
nach langer Zeit wiedermal ein Beitrag. Ich hab nun alle möglichen Regeneratormaterialien aus probiert (feine Stahlwolle, grobe Topfputzer, Nylongewebe, Bleischrot u.s.w.). Erstaunlicherweise ist wenig Einfluss auf die Kühlleistung festzustellen. Genauso wenig Einfluss hat die Temperatur am warmen Ende des Kaltkopfes. Ich hab's versuchsweise mal von +23°C auf -30°C (einfach LN2 drauf geschüttet) gekühlt, da änderte sich die Kalttemperatur von -154°C auf -160°C.
Leider hab ich die -180° weder unterschritten noch nochmal erreicht . Üblicherweise werden -150° erreicht, an guten Tagen auch mal -170°. Neben dem Regeneratormaterial gibt's noch andere Parameter, die beiden Drosselventile am Kaltkopf, der Betriebsdruck, die Pulsfrequenz die sehr starken Einfluss haben. Da sich diese Parameter auch noch gegenseitigt beeinflußen ist die Einstellung schwierig zumal man immer einige Minuten warten muss bis sich etwas ändert.
Was ich noch nicht geändert habe ist die Geometrie, die Länge und der Durchmesser der Röhren. Das würde natürlich mehr Arbeit machen, bisher war ich zu faul dazu.
Zu guter Letzt habe ich noch Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera gemacht.
Gut zu sehen ist natürlich die Kompressorkapsel (74°) und die Spule eines Magnetventils. Erstaunlicherweise wird auch der Sicherungshalter rechts im Bild etwas warm, offenbar etwas unterdimensioniert. Alles andere bleibt schön kalt, der Aftercooler arbeitet gut
Die Aufnahme des Kaltkopfes zeigt keine Besonderheit, nur die Vorverstärker der Drucksensoren werden etwas warm.
Interessanter ist das Bild vom Kühler.Die eigentliche Pulsröhre hat das Profil das ich erwartet hätte. Erstaunlicherweise hat die Röhre mit dem Regenerator ein extremes Temperaturprofil und ist fast bis zur kalten Seite auf Raumtemperatur. Was das bedeutet weiß ich nicht, vielleicht ist das der Grund für die mäßige Performance. Da muss ich mal drüber nachdenken
Thomas
Hallo Allerseits,
ich bin neu in diesem Forum und ebenfalls auf der Suche nach einem hermetischen Heliumverdichter für einen 2 stufigen Pulsrohrkühler. Ein vergleichbares Teil von Sumitomo F-70H ist allerdings sehr teuer ca 17 T€ Hat hier im Forum eventuell jemand einen Tip für Alternativen?
dank im voraus
lomas
http://www.rapp-instruments.de/Hotco.../pulsetube.htm
http://www.rapp-instruments.de/Hotco...kompressor.htm
hier noch die schönen Artikel zum Bau