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Thema: Bier Chiller

  1. #1

    Standard Bier Chiller

    Ich muß einen Bier-Chiller bauen.

    Folgende Werte sind gegeben:

    400L Bier sollen in einer Stunde von ca. 10°C auf 3°C runtergekühlt werden.
    c von Bier ist 4,18 kJ/kg*K (3,25kW)

    700L Wasser (c=4,19 kJ/K*K) und 300L Glykol L (c=2,5 kJ/kg*K) werden durch einen PWT gekühlt und in einen Pufferspeicher zirkulieren. Die Temperaturdifferenz beträgt auch 7K (7,16kW)

    Als Verdichter wird wohl ein kleiner Bitzer zum Einsatz kommen. (to = -5°C, tc = +45°C)

    Meine Frage ist jetzt:

    Wie ist die Erfahrung? Eher R134a oder R404A?

  2. #2
    ECrew Forum Avatar von Patrickclouds
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    ich hab zwar nicht soviel erfahrungen, würd aber persönlich eher zu r134a greifen. wobei wenn ich den aufbau so wie weiter unten verstehe könnte man auch r404a nehmen. machst du echt keine direkt verdampfung?

    gibt es eigentlich irgendwelche auflagen, die man bei so einem chiller erfüllen muss, weil lebensmittel dort durchlaufen?

    wie ist der aufbau des chillers?
    kühlst du nicht direkt das bier im plattenwärmetauscher?
    sondern mit dem chiller nur einen 1000l wasservorrat?
    und dann ein separater kreislauf zwischen wasser/glykol und dem bier?
    Geändert von Patrickclouds (25.08.2011 um 07:11 Uhr)

  3. #3

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    Kreislauf sieht wie folgt aus:

    Kältemittel kühlt per PWT ein Wasser / Glykol-Gemisch (Lebensmittel-Glykol) runter, das zirkuliert in einer Art "Boiler" und das Bier fließt durch Edelstahlleitungen im Boiler. Der "Auftraggeber" will das so haben.

    Es kommt ein TEV mit MOP -10°C zum Einsatz (Glykol-Gemisch liegt bei ca. -14°C).

    Verdichter ist vorgegeben: Bitzer 2FC-3.2Y. Der hat ca. 4,9kW Kälteleistung bei R404A. Wenn das Wasser mal kalt ist, muß die Anlage nur noch das Bier und den Wärmeverlust vom Boiler kühlen. Ich denke mal, da sollte über 1kW an Kälteleistung an Reserve reichen.

  4. #4

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    ich wär für R404a bin aber gespannt was die Erfahrung sagt!

  5. #5
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    Würde zu R404a Tendieren, kommt mehr leistung bei rum,

    mit R134a wäre die anlage dennoch energetisch Besser ausgelegt.

    Aber Kai du bist doch der meister eigentlich müssten wir dich fragen


    /E wie sieht das eigentlich aus? pro stunde 400L bier oder einmalig?

    wenns einmalig ist ist der puffer ja groß genug dann reicht auch ne kleinere kälteleistung aus,
    dann erwärmt sich das bier halt ein wenig.

    Was ist eigentlich der Gefrierpunkt von bier?
    ich denke man sollte schon überhalb von diesem bleiben .
    Geändert von UnRockStar (25.08.2011 um 11:45 Uhr)
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  6. #6

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    Ich wollte ja nur eure Erfahrung haben. Ihr seid die Chiller-Bauer.

    Es müssen jede Stunde 400L Bier abgekühlt werden.

    Bier friert bei ca. -3°C ein.

  7. #7
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    dann geh auf nummer sicher und nehm R404a

    ich würds ja vermutlich übertreiben und die maschine Frequenzregeln damit sie nicht abschalten muss
    Geändert von UnRockStar (25.08.2011 um 15:34 Uhr)
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  8. #8

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    Wenn es zum Bau kommt, poste ich auf jeden Fall Bilder.

  9. #9
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    scheint ja schon ne größere maschine zu werden

  10. #10

    Standard

    Jupp, es kommt ein Bitzer 2FC-3.2Y zum Einsatz.
    Also schon ein etwas größerer Chiller.

  11. #11

    Standard

    Heute Anruf bekommen:

    "Wir kaufen einen fertigen Bierkühler". Der Selberbau ist zu teuer.

    Naja, so läufts... schade.

  12. #12
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    aber hauptsache erstmal arbeit beschert um das ganze durchzuplanen.

  13. #13

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    Jo, so ist das halt.

  14. #14
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    ...Es kommt ein TEV mit MOP -10°C zum Einsatz (Glykol-Gemisch liegt bei ca. -14°C)... ----> nicht der richtige Ansatz!!

    MOP Ventile sind Ventile die erst unter der Mop Temp anfangen zu regel (tev regel nur die überhitzung)! also wenn du zB einen TK-Raum hast mit einer knapp ausgelegten anlage, dann setzt du da ein MOP -10 ventil rein.... Nach der Abtauung ist der Verdampfer warm, das TEV öffnet und der Saugdruck würde nach oben schiessen, nun begrenzt das MOP ventil den Saugdruck auf -10 ...so lange bis am ende des verdampers die -10 grad sind. ein Startregler ist nix anders...

    mit einem MOP ventil kannst du keine untere Verdampfungstemp. festzetzten, dafür brauchst du einen Verdampfungsdruckregler ;-)

  15. #15

    Standard

    das stimmt, mit einem MOP würdest du in den Plusgraden wo der Chiller ausgelegt werden sollte gar keine vernünftige Einspritzung hinbekommen. Danke für den Hinweis, ist mir garnicht aufgefallen

  16. #16

    Standard

    Stimmt, war ein gedanklicher Fehler von mir.

    War da wohl etwas durch den Wind.

    Aber gut, das Du KVP erwähnst: den könnte ich auch mal irgendwo verbauen. Sonst liegt der noch in 10 Jahren in der Kiste.

  17. #17
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    Jetzt wo er es sagt, das mit dem MOP hab ich auch überlesen
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