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Thema: Optimales Design eines Verdampfer

  1. #1

    Standard Optimales Design eines Verdampfer

    Ich dachte mir ich mach mal einen Thread auf, um über eine möglichst gute Auslegung eines Verdampfer zu diskutieren.

    So stell ich mir einige Fragen.

    1. Ist ein Verdampfer mit dickerem Boden sinnvoller wie einer mit einem dünnen oder anderstrum. Die einen sagen, dass es durch einen dickeren Boden weniger Temperaturschwankungen gibt. Andere aus XS (Ssilencer) meint dagegen man soll einen möglichst dünnen Boden herstellen. Bei Wasserkühlungen werden meines Wissens auch die Kühler mit dünnen Boden hergestellt. Meine Verdampfer haben einen Boden von 9mm. Glaubt ihr, dass es negative Auswirkungen hat?

    2. Macht es Sinn direkt in der Mitte des Verdampfers das KM einzuspritzen? Bei den Verdampfer von Gosmeyer und @itor ist es meines wissens so.

    3. Hat die Breite der Kanäle in den das KM fließt irgendeinen Einfluss auf die Leistung.

    Ich frag mich das ganze, weil ich nicht ganz verstehe warum man einen Verdampfer für 150€(Gosmeyer) kaufen sollte wenns auch welche für 70€ gibt. GPU-Verdampfer mal ausgenommen. Außerdem bin ich am Überlegen ob ich nicht ein eigenen Verdampfer entwickeln soll. Erste Pläne gibt es schon. Die Frage wäre eben ob es einen Unterschied zwischen den teuren Evaps und den billigeren gibt und wie groß der wäre. Müsste man mal testen.

    Weitere Überlegungen oder Vorschläge sind willkommen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard

    der boden sollte imho nicht zu dick sein, jedoch sollte der kühler masse haben indem du eine struktur im kühler verwendest und evtl eine dickere aussenwand. ich würde das km in der mitte einspritzen da eben dort die DIE der cpu sitzt. die breite der kanäle hat halt was mit der masse zu tun. du musst den mittelweg finden zwischen durchfluss und masse. wenn du viel km durch die kanäle düsen lässt has du weniger struktur in der mitte sodass die masse wieder sinkt, machs du es umgekehrt kanns du eventuell nicht genug km einspritzen sodass die kühlleistung auch scheisse ist

  3. #3
    Erfahrener Benutzer

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    Avatar von ice-man
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    Standard

    Ich bin eigentlich mit meinen Spiralverdampfern sehr zufrieden. Der Boden hat soweit ich jetzt weiß 6mm Stärke. Viel mehr würde ich aber nicht machen, 9mm kommt mir jetzt arg viel vor..

  4. #4
    ECrew Forum Avatar von Patrickclouds
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    Standard

    schau mal bei xtremesystems vorbei dort gibts grad auch ne evap diskussion.
    und ich glaube was gelesen zu haben von 3-5mm bodenplatte wobei manch einer auch schon was kleineres genommen hat.
    ich würde sagen, dass es wichtig ist das km lange im evap zu lassen, denn bei meinem missglückten kappenevap is das km in der saugleitung verdampft und nicht wirklich im verdampfer.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von PhilippF
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    Standard

    Deswegen soll ja der Gosmeyer´sche Verdampfer besser als die Chilly1 Variante sein, aber bei 200 Dollar werde ich das nie rausfinden...

    Ich denke auch, dass es ein Optimum der Bodendicke gibt, sowohl zu dünn, als auch zu dick ist schlechter. Die Diskussion auf XS habe ich auch verfolgt und ich glaube, mit 3mm liegt man nicht so schlecht. Sinn und Zweck des Kühlerbodens ist es ja, die Wärme vom kleinen Die auf den gesamten Kühler zu verteilen, ohne die Streche zwischen KM und die zu lange werden zu lassen.

    Die Idee, die mal wieder auf XS aufgetaucht ist, einen Wasserkühler als Verdampfer zu verwenden, halte ich auch nicht für so doof. Die diskutieren gerade um einen Swiftech MCW6000, den man in Deutschland ja kaum kriegt, aber so ein Düsenkühler wie z.B. von Aqua-Computer mit einem aufgelöteten Kupferdeckel ist glaube ich garned so schlecht.

  6. #6
    Team EC Avatar von UnRockStar
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    gibt hier doch schon 2-3 Threats über verdampfer wie oft wollen wir dieses Durchgelutschte thema eigentlich noch diskutieren?
    Bitte ein Bit(zer)

  7. #7

    Standard

    was einzig und allein Interessant ist wäre ein Vergleich der Evaps in 100% der gleichen Anlage. Vermutlich wird die Differenz zwischen den Evaps denkbar gering sein.

  8. #8

    Standard

    Also sind Verdampfer mit größerem Durchmesser eigentlich rein theoretisch besser, da sie mehr Volumen für das KM zur Verfügung stellen und außerdem mehr Masse haben? Oder man geht eben in die Höhe wie die Spiralverdampfer.

    Kann mir noch jemand beantworten, ob es der vorteil vom Einspritzen in der Mitte groß ist bzw. ob er überhaupt verhanden ist.

    @ Unrockstar
    Wo gibts denn hier sowas? Ich kenn nur den Thread von Omera1 als er fragte, ob jemand ihm einen Verdampfer entwirft und der Thread von der Produktion von den Spiralverdampfern vom Ice-Man.

  9. #9
    Neuer Benutzer Avatar von ganix
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    Der Unterschied zu WaKü Blöcken ist beim Verdampfer, dass das KM die Wärme nicht so aufnimmt wie Wasser. Darum müsste die Fläche im Innenraum eines Verdampfers deutlich größer sein, als bei einem Wasserblock. Ebenso bringt das Prinzip der sog. Düsenkühlern im WaKü Bereich nicht so viel bei Verdampfern, weil auf der relativ kleinen Bodenfläche, welche auf der CPU aufliegt, mit KM weniger Leistung abgenommen werden kann, wie mit Wasser. Darum hat auch der Chilli? so einen Mittelpfosten, der seitlich gekühlt wird. Damit kann relativ große Fläche im Verdampfer gekühlt werden, und die Wärme von der CPU wird auf nur einer kleinen Stelle eingebracht.
    Die Düsenkühler verfolgen eher das Prinzip, möglichst turbulent Masser möglichst nach an der CPU zu verwirbeln. Damit soll die CPU möglichst die Wassertemperatur annehmen, und derBoden muss dafür möglichst dünn sein. Das geht wie gesagt nur, weil Wasser so viel Wärme aufnehmen kann.
    Aber so einen geringen Temperaturunterschied zwischen CPU und Flüssigkeit (Wasser oder KM) wie es die WaKü Düsenkühler schaffen, wird man mit einem Verdampfer nie hinbekommen.

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von ganix
    Der Unterschied zu WaKü Blöcken ist beim Verdampfer, dass das KM die Wärme nicht so aufnimmt wie Wasser. Darum müsste die Fläche im Innenraum eines Verdampfers deutlich größer sein, als bei einem Wasserblock. Ebenso bringt das Prinzip der sog. Düsenkühlern im WaKü Bereich nicht so viel bei Verdampfern, weil auf der relativ kleinen Bodenfläche, welche auf der CPU aufliegt, mit KM weniger Leistung abgenommen werden kann, wie mit Wasser. Darum hat auch der Chilli? so einen Mittelpfosten, der seitlich gekühlt wird. Damit kann relativ große Fläche im Verdampfer gekühlt werden, und die Wärme von der CPU wird auf nur einer kleinen Stelle eingebracht. Die Düsenkühler verfolgen eher das Prinzip, möglichst turbulent Masser möglichst nach an der CPU zu verwirbeln. Damit soll die CPU möglichst die Wassertemperatur annehmen, und derBoden muss dafür möglichst dünn sein. Das geht wie gesagt nur, weil Wasser
    so viel Wärme aufnehmen kann.
    Aber so einen geringen Temperaturunterschied zwischen CPU und Flüssigkeit (Wasser oder KM) wie es die WaKü Düsenkühler schaffen, wird man mit einem Verdampfer nie hinbekommen.
    Interessante Theorie, aber thermodynamisch leider falsch.

    Die Kühlleistung ist von der Enthalpie und dem Massenstrom abhängig. Tritt im System noch eine Erwärmung bzw. Temperaturdifferenz des Kühlmediums auf, spielt die spez. Wärmekapazität noch eine kleine Rolle.

    Zum Vergleich

    Wasser bei 28 °C : 117 kJ/kG
    Wasser bei 30 °C : 125 kJ/kG


    effektiv nutzbare Verdampfungsenthalpie:

    R404A bei -45 °C : 199 kJ/kG
    R134a bei -25 °C : 216 kJ/KG

    Die 117 kJ/kG sind aber nicht nutzbar, da das die momentan enthaltene Energie ist. Nutzbar ist nur die Differenz. Bei einer Differenz zwischen Kühlereingang/-Ausgang von vielleicht 2K, sind dann nur die ~ 8 kJ/kG nutzbar. Oder anders ausgedrück die spez. Wärmekapazität von 2x ~ 4,19 kJ/kG.

    Die Verdampfungsenthalpie ist eben die Maßgebende Größe. Bei Wasser beträgt die spez. Verdampfungsenthalpie bei 100°C ~ 2675 kJ/kG


    Ein Düsenkühler bei einer Wasserkühlung soll für eine turbulente Strömung sorgen. Diese ist im Kältekreislauf aber schon vorhanden.

    Wichtig ist für ein Verdampfer nur folgendes:

    - große innere Oberfläche
    - dünner Boden, denn dieser stellt nur ein Wärmeleitungswiderstand da. Natürlich ist dieser bei Kupfer nicht gravierend
    - möglichst geringer Druckverlust im Verdampfer.

  11. #11

    Standard

    Vielen Dank

    Und wie bewirkt man am besten einen möglichst geringen Druckverlust?

    Den Durchmesser der Kanäle richtig auswählen?


    Ist Masse nicht so wichtig?

  12. #12
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    Hm versuchs einfachmal so das keine Bögen und Kanten vorhanden sind das es keine sinnlosen Verengungen gibt
    Kalt ist es am Nordpol

  13. #13
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    http://www.extremecooling.net/index/e107_plugins/forum/forum_viewtopic.php?40187.last

    Da ich den Thread von Phillipp nicht weiter zuspammen möchte, mach ich mal hier weiter.

    @Flexus

    Bei guter Isolation des Verdampfer friert da nix ein:




    @august

    Soll nicht heißen, dass Stufenverdampfer schlecht sind! Besonders beeindruckt bin ich ja vom V8 Verdampfer von Tom (SoddemFX):

    http://www.xtremesystems.org/forums/showpost.php?p=3027355&postcount=102

    Schlichtweg fantastisch. Bin gespannt, wie der performt.

  14. #14

    Standard

    ich auch, wenns klappt werde ich mir einen anfertigen lassen

  15. #15
    Team EC Avatar von UnRockStar
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    hat mir ja jemand die idee mit dem heißgas nachgemacht oder war ich doch nich der erste?
    Bitte ein Bit(zer)

  16. #16

    Standard

    es ist interessant wie viele Ideen in komplett verschiedenen Foren aufs selbe rauslaufen, mit kopieren hat das jedenfalls nix zu tun.
    Gab es auch schon früher z.b. Glühlampe

  17. #17

    Standard

    august plant doch schon ewig heißgas XD

  18. #18
    Team EC Avatar von UnRockStar
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    ja ich auch ...
    bestimmt nen jahr
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  19. #19
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    Eieiei... Heißgasabtauung gibst ja nicht erst seit Extremecooling -.- .
    Patrickclouds ?(23:40): natürlich wäre es cool wenn wir marktführer im bereich cryo cooling werden würden....

  20. #20

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    Ja, der Evap sieht rein optisch und von der Verabeitung her schon super aus, wobei ich glaube, dass es auch teilweise daran liegt, dass er den Evap und alles poliert hat. Bin gespannt wie der von der Leistung her ist. Bene, was zahlst du dafür, wenn man fragen darf?

    Dago, wie stark ist denn die Iso beim Cryostar Evap? Die sieht immer so verdammt dünn aus.

    Das mit der Heißgasabtauung sollte aber auch ohne probleme mit nem Alpenrepublik-Verdampfer möglich sein. Wobei die Lösung von SoddemFx schon eleganter ist.

    Edit: Wenn ich aus Australien zurück bin gibts fast sicher auch von mir nen Evap und glaub drei verschiedene Halterungen - naja, mal schauen

  21. #21
    Team EC Avatar von UnRockStar
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    Zitat Zitat von Moc
    Eieiei... Heißgasabtauung gibst ja nicht erst seit Extremecooling -.- .

    Ach mach sachen , das hätte ich jetzt nicht gedacht , und ich dachte ich hätte das rad jetzt Neu erfunden!


    Ich hab vorher nur noch keine Anlage für CPU oder WWi gesehen die eine hat..
    oder hab ich irgendwo was verpasst?

    @ Moc , Wer hats erfunden?
    Bitte ein Bit(zer)

  22. #22
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    *fg* gianni sollte es wissen hehe

  23. #23

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    Muss das hier mal wieder ausgraben, weil ich auf XS gesehen habe, dass die die Base der Evaps immer duenner machen. 2-3mm oder so. Ich weiss, dass Ice-Man auf seine 6er Base schwoert, die auch gute Dienste verrichtet und doppelt so dick ist wie die von den besagten Evaps. Was meint ihr, was sinnvoller ist, dick oder duenn. mm-Angaben erwuenscht.

    Und...
    Was ist besser mehr Oberflaeche oder mehr Masse? Am besten Beides aber was bringt mehr?

  24. #24
    Team EC Avatar von UnRockStar
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    bei mehr lastwürd ich sagen mehr oberfläche..
    Bitte ein Bit(zer)

  25. #25

    Standard

    mehr fläche nur bei heisgaß sollte man vllt noch masse mit bedenken

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